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Symptome, Diagnose, Folgen

Symptome

Das normale Symptom des Pffeifersche Drüsenfieber bei Erwachsenen, ist das Fieber. Vor dem Fieber können bis zu zwei Wochen Symptome wie Müdigkeit, Hals- und Muskelschmerzen sowie eine Schwellung der Lymphknoten auftreten.

Die Typischen Symtome des Drüsenfiebers sind:

  • Fieber
  • Halsentzündung mit geschwollenen Mandeln (Tonsillitis), auf denen sich ein dicker weißer Belag bildet
  • Schmerzhaft geschwollene Lymphknoten an Hals und Nacken, seltener auch in den Achselhöhlen
  • Müdigkeit (kann einige Monate anhalten)
  • Muskel- und Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Oberbauchbeschwerden, die ein Zeichen für eine typische Vergrößerung der Milz sein können
  • Lebervergrößerung und Gelbsucht (Ikterus)
  • Ausschlag (Arzneimittelexanthem) nach antibiotischer Behandlung mit Ampicillin oder Amoxicillin (so genannte Aminopenicilline)

Bei Kindern tretten in der Regel die gleichen Symptome auf, jedoch kann die Infektion auch asymptomatisch verlaufen (ohne Symptome).

Selten kann das Pfeiffersche Drüsenfieber auch chronisch verlaufen. Im Falle das, können Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressive Verstimmung, Antriebsschwäche und chronische Lymphknotenschwellungen montate- oder jahrelang anhalten.

Diagnose

Das Drüsenfieber hat viele Symptome (Müdigkeit oder Schwächegefühl), die auch bei anderen Krankheiten eintreten können. Dies ist auch der Grund warum das Drüsenfieber oft nicht gleich zu Anfang diagnostiziert wird.

Eine eindeutige Diagnose des Pfeifferschen Drüsenfiebers kann erst erfolgen, wenn Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus nachgewisen sind und eine typischer Veränderungen der weißen Blutkörperchen. Bei einem Nachweis sind die Anzahl der Leukozyten erhöht, und es sind Virozyten oder Pfeiffer-Zellen im Blut vorhanden. Bei den Pfeiffer-Zellen handelt es sich um die aktivierte Form bestimmter Abwehrzellen, den so genannten T-Lymphozyten.

Der Test zum Nachweis der Antikörper des Epstein-Barr-Virus, muss gelegentlich wiederholt werden. Grund ist, die Antikörper lassen sich vor allem zu Beginn der Mononukleose noch nicht bei allen Patienten nachweisen.

Zumdem verändern sich beim Pfeifferschen Drüsenfieber nicht nur das Blutbild häufig sondern findet man auch erhöhte Leberwerte im Blut.

Folgen

In der Regel heilt das Drüsenfieber ohne Folgen in wenigen Wochen. Jedoch dauer die Mononukleose bei machen Patienten einen längeren Zeitraum an und kann leichte bis gravierende Folgen haben.

Diese können sein:

  • Drohender Verschluss der oberen Atemwege mit Luftnot
  • Lungenentzündung mit einem so genannten Pleuraerguss: In dem spaltförmigen Raum zwischen Rippen- und Lungenfell sammelt sich Flüssigkeit.
  • Milzruptur (Einreißen der Milz): Diese kommt sehr selten vor, es besteht Lebensgefahr
  • Krankheiten des Zentralnervensystems, z.B. Hirnhautentzündung oder Gehirnentzündung, die aber meist ohne Folgeerscheinungen ausheilen
  • Entzündung von Herzmuskel oder Herzbeutel
  • Krankheiten des Blutsystems: Blutarmut und verminderte Anzahl der Blutplättchen
  • Nierenentzündungen

Bei Patienten mit einem schwachen Imunsystem (z.B. HIV infizierten Personen) kann es auch zu folgenden Folgen kommen:

  • Tumoren der Lymphknoten (B-Zell-Lymphome, Burkitt-Lymphom)
  • Krebserkrankungen im Bereich des Nasen-Rachen-Raums (Nasopharynxkarzinom)
  • Gutartige Gewebeneubildung am Zungenrand (orale Haarleukoplakie)

Bei Patienten mit einer Organtransplantation können auch die oben genannten Folgen auftreten, da auch ihr Imunsystem durch Medikamente geschwächt ist.

  
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